Parodontitis Klassifikation 2018: Staging & Grading
Parodontitis verstehen: Symptome, Behandlungsablauf und Klassifikation 2018 mit Staging und Grading. Prüfungswissen Zahnmedizin.
Die Klassifikation parodontaler Erkrankungen wurde 2018 grundlegend überarbeitet. Das alte System (chronische vs. aggressive Parodontitis) wurde durch ein neues Staging-und-Grading-System ersetzt, das den Schweregrad und die Progressionsrate differenziert erfasst. Diese Klassifikation ist hochgradig prüfungsrelevant und gehört zum Kernwissen für das Staatsexamen. Gleichzeitig beantworten wir die häufigsten Patientenfragen: Was ist Parodontologie? Welche Symptome hat eine Parodontose? Und wie läuft eine Parodontosebehandlung ab?
Was ist Parodontologie?
Die Parodontologie ist das Fachgebiet der Zahnmedizin, das sich mit dem Zahnhalteapparat (Parodont) und seinen Erkrankungen beschäftigt. Das Parodont umfasst vier Gewebe: die Gingiva (Zahnfleisch), das Desmodont (Wurzelhaut mit Fasern, die den Zahn im Knochen verankern), den Alveolarknochen (Zahnfachknochen) und das Wurzelzement.
Die wichtigste Erkrankung der Parodontologie ist die Parodontitis — eine entzündungsbedingte Zerstörung des Zahnhalteapparats, die unbehandelt zum Zahnverlust führt. Im Volksmund wird Parodontitis oft als „Parodontose" bezeichnet, wobei „Parodontose" streng genommen einen nicht-entzündlichen Knochenabbau beschreibt, der klinisch kaum vorkommt. Die korrekte Bezeichnung ist daher Parodontitis.
Merke: Parodontose = umgangssprachlich. Parodontitis = korrekte Bezeichnung. Der Unterschied ist klinisch relevant: Parodontitis ist eine bakteriell verursachte Entzündung, keine degenerative Erkrankung.
Parodontose Symptome: Wann zum Zahnarzt?
Parodontitis entwickelt sich schleichend und bleibt oft lange unbemerkt. Folgende Symptome sollten zu einer zahnärztlichen Untersuchung führen:
Frühzeichen: Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder bei der Verwendung von Zahnseide (das wichtigste Warnsignal), gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch (gesundes Zahnfleisch ist blassrosa und fest), Mundgeruch (Halitosis), der trotz guter Mundhygiene persistiert.
Fortgeschrittene Symptome: Zahnfleischrückgang — die Zähne wirken optisch „länger", Zahnlockerung und Zahnwanderung (Zähne verschieben sich, Lücken entstehen), Eiterbildung aus den Zahnfleischtaschen, Schmerzen beim Kauen und empfindliche Zahnhälse durch freiliegende Wurzeloberflächen.
Wichtig: In den Frühstadien verursacht Parodontitis keine Schmerzen. Viele Patienten suchen erst Hilfe, wenn bereits fortgeschrittener Knochenabbau vorliegt. Deshalb ist die regelmäßige zahnärztliche Kontrolle mit parodontaler Befunderhebung (Messung der Sondierungstiefen) die wichtigste Früherkennung.
Leichte Parodontitis: Erkennung und Behandlung
Eine leichte Parodontitis (Stadium I nach aktueller Klassifikation) liegt vor, wenn der Attachmentverlust 1–2 mm beträgt und der Knochenabbau im koronalen Drittel der Wurzel liegt. In diesem Stadium ist noch kein Zahnverlust eingetreten, und die Behandlung hat eine sehr gute Prognose.
Diagnostik: Sondierungstiefen bis 4 mm, Bluten auf Sondierung (BOP) positiv, im Röntgen nur minimaler Knochenabbau. Kein Zahnverlust durch Parodontitis.
Behandlung: Die ursachenbezogene Therapie (Stufe 1) ist in der Regel ausreichend: professionelle Zahnreinigung, supragingivales Scaling, Mundhygieneinstruktion und Risikofaktorkontrolle (v.a. Rauchstopp). Die meisten Fälle lassen sich in diesem Stadium stabilisieren oder sogar eine Verbesserung erreichen.
Prognose: Bei konsequenter Mundhygiene und regelmäßiger Nachsorge ist die Prognose von Stadium-I-Parodontitis sehr gut. Der Knochenabbau kann gestoppt werden.
Warum wurde die Klassifikation geändert?
Die alte Einteilung in „chronische" und „aggressive" Parodontitis hatte Schwächen: Die Abgrenzung war klinisch oft unklar, viele Fälle passten in keine der beiden Kategorien, und die Klassifikation berücksichtigte weder den Schweregrad differenziert noch die individuelle Progressionsrate.
Die neue Klassifikation von 2018 (World Workshop on the Classification of Periodontal and Peri-Implant Diseases) beschreibt Parodontitis als eine einzige Erkrankung, die nach Schweregrad (Staging) und Progressionsrate (Grading) eingeteilt wird.
Gesundes Parodont vs. Gingivitis vs. Parodontitis
Bevor die Klassifikation angewendet wird, muss die Grunddiagnose gestellt werden:
Gesundes Parodont: Sondierungstiefen ≤ 3 mm, kein Bluten auf Sondierung (BOP), kein Attachmentverlust.
Gingivitis: Entzündung des Zahnfleischs ohne Attachmentverlust. BOP positiv. Sondierungstiefen können durch Schwellung erhöht sein. Reversibel bei Plaque-Entfernung.
Parodontitis: Entzündungsbedingte Zerstörung des Zahnhalteapparats mit klinischem Attachmentverlust (CAL). Irreversibler Knochenabbau. Ohne Therapie progressiv.
Merke: Gingivitis = reversibel, kein Attachmentverlust. Parodontitis = irreversibler Attachmentverlust. Die Grenze ist der Knochenabbau.
Staging — Schweregrad und Komplexität
Das Staging beschreibt den aktuellen Schweregrad der Erkrankung (wie viel Schaden ist bereits entstanden) und die Komplexität der Therapie.
Staging-Kriterien
| Kriterium | Stadium I | Stadium II | Stadium III | Stadium IV |
|---|---|---|---|---|
| CAL (interdental, schwerster Zahn) | 1–2 mm | 3–4 mm | ≥ 5 mm | ≥ 5 mm |
| Röntgenologischer Knochenabbau | Koronales Drittel (<15%) | Koronales Drittel (15–33%) | Bis mittleres oder apikales Drittel | Bis mittleres oder apikales Drittel |
| Zahnverlust durch Parodontitis | Kein | Kein | ≤ 4 Zähne | ≥ 5 Zähne |
| Sondierungstiefe (max.) | ≤ 4 mm | ≤ 5 mm | ≥ 6 mm | ≥ 6 mm |
Komplexitätsfaktoren (stufen hoch zu III oder IV): Vertikaler Knochenabbau ≥ 3 mm, Furkationsbefall Grad II oder III, mäßiger Kammdefekt, Zahnwanderung, Aufbissstörung, Mastikationsdysfunktion, weniger als 20 Restzähne.
Extent and Distribution: Lokalisiert (< 30% der Zähne betroffen), generalisiert (≥ 30%) oder Molar-Inzisiven-Muster.
Merke: Die Staging-Tabelle bestimmt die Diagnose. CAL und Knochenabbau sind die Leitkriterien. Bei Widersprüchen zählt das schlimmere Kriterium.
Grading — Progressionsrate
Das Grading beschreibt, wie schnell die Erkrankung fortschreitet und welches Risiko für weiteren Attachmentverlust besteht.
Grading-Kriterien
| Kriterium | Grad A (langsam) | Grad B (moderat) | Grad C (schnell) |
|---|---|---|---|
| Direkte Evidenz | Kein Verlust über 5 Jahre | < 2 mm Verlust über 5 Jahre | ≥ 2 mm Verlust über 5 Jahre |
| Indirekte Evidenz | % Knochenabbau / Alter | < 0,25 | 0,25–1,0 |
| Phänotyp | Destruktion passt zum Biofilmniveau | Destruktion passt zum Biofilmniveau | Destruktion übersteigt Biofilm |
Grading-Modifikatoren (Risikofaktoren): Rauchen (≥ 10 Zigaretten/Tag erhöht um einen Grad) und Diabetes mellitus (HbA1c ≥ 7,0% erhöht um einen Grad).
Merke: Grad C = schnelle Progression, oft junge Patienten mit viel Destruktion bei wenig Plaque — das war früher die „aggressive Parodontitis".
Diagnosebeispiel
Patient: 45 Jahre, Nichtraucher, kein Diabetes. Schwerster Zahn: CAL 6 mm, Sondierungstiefe 7 mm, vertikaler Knochenabbau 4 mm, röntgenologisch Knochenabbau bis ins mittlere Drittel. 2 Zähne durch Parodontitis verloren. 40% der Zähne betroffen.
Diagnose: Parodontitis Stadium III, Grad B, generalisiert.
Begründung: Stadium III wegen CAL ≥ 5 mm und vertikalem Knochenabbau ≥ 3 mm. Grad B wegen Knochenabbau/Alter-Verhältnis im moderaten Bereich. Generalisiert weil ≥ 30% betroffen.
Parodontosebehandlung: Ablauf Schritt für Schritt
Die Behandlung der Parodontitis folgt einem stufenweisen Therapiekonzept, das von der S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie empfohlen wird.
Stufe 1: Ursachenbezogene Therapie
Die erste und wichtigste Stufe zielt auf die Beseitigung der Ursache — den bakteriellen Biofilm.
Befunderhebung: Vollständiger Parodontalstatus mit Messung der Sondierungstiefen an 6 Stellen pro Zahn, BOP (Bluten auf Sondierung), Lockerungsgrad, Furkationsbefall und Röntgenstatus (Panoramaschichtaufnahme oder Zahnfilme).
Mundhygieneinstruktion: Der Patient lernt die richtige Putztechnik (modifizierte Bass-Technik), den Umgang mit Interdentalbürsten oder Zahnseide und wird über die Erkrankung aufgeklärt. Ohne die aktive Mitarbeit des Patienten kann keine Parodontitistherapie dauerhaft erfolgreich sein.
Professionelle Zahnreinigung (PZR): Entfernung aller supra- und juxtagingivalen Beläge (Plaque und Zahnstein). Politur der Zahnoberflächen.
Risikofaktorkontrolle: Rauchstopp (Rauchen ist der stärkste modifizierbare Risikofaktor für Parodontitis — Raucher haben ein 3- bis 6-fach erhöhtes Risiko), Diabeteseinstellung (HbA1c < 7,0%) und Stressmanagement.
Stufe 2: Subgingivale Instrumentierung
Nach 4–8 Wochen Stufe 1 wird die subgingivale Instrumentierung durchgeführt — der Kern der Parodontitistherapie.
Ablauf: Unter Lokalanästhesie werden alle Zahnfleischtaschen ≥ 4 mm mit BOP mit Küretten und/oder Ultraschallinstrumenten gereinigt. Ziel ist die Entfernung von subgingivalem Zahnstein, Konkrermenten (fest haftenden Belägen auf der Wurzeloberfläche) und dem bakteriellen Biofilm.
Dauer: Pro Sitzung werden in der Regel ein oder zwei Quadranten behandelt (insgesamt 2–4 Sitzungen innerhalb von 2–4 Wochen). Alternativ: Full-mouth Disinfection (alle Quadranten innerhalb von 24 Stunden) — bei bestimmten Indikationen und ausreichender Compliance des Patienten.
Adjuvante Antibiotikatherapie: Bei Stadium III/IV, Grad C oder generalisierter Parodontitis mit schwerem Verlauf kann eine systemische Antibiotikatherapie begleitend sinnvoll sein (Amoxicillin 500 mg + Metronidazol 400 mg, jeweils 3×/Tag für 7 Tage — „van Winkelhoff-Schema"). Nur nach Abwägung und nicht als Routinemaßnahme.
Reevaluation
3–6 Monate nach Stufe 2 wird der Parodontalstatus erneut erhoben. Kriterien für den Therapieerfolg: Reduktion der Sondierungstiefen, Reduktion des BOP auf < 10%, kein weiterer Attachmentverlust. Persistierende Taschen ≥ 6 mm mit BOP erfordern eine Stufe-3-Therapie.
Stufe 3: Chirurgische Therapie
Bei persistierenden Taschen ≥ 6 mm nach Stufe 2 stehen chirurgische Optionen zur Verfügung:
Lappenoperation (Flap-Surgery): Aufklappen des Zahnfleischs für direkten Zugang zur Wurzeloberfläche und zum Knochendefekt. Gründliche Reinigung unter Sicht. Reposition des Lappens und Naht.
Regenerative Therapie: Bei vertikalen (infraalveolären) Knochendefekten. Einsatz von Schmelzmatrixproteinen (Emdogain®), Membranen (GTR — Guided Tissue Regeneration) oder Knochenersatzmaterial. Ziel: Wiedergewinnung von verlorenem Attachment und Knochen.
Resektive Therapie: Bei horizontalem Knochenabbau. Knochenkonturierung (Osteoplastik), Taschenreduktion. Apikaler Verschiebelappen.
Stufe 4: Unterstützende Parodontitistherapie (UPT)
Die UPT ist der wichtigste Baustein für den langfristigen Therapieerfolg — und gleichzeitig der Punkt, an dem die meisten Patienten nachlassen.
Intervall: Alle 3–6 Monate, abhängig vom individuellen Risikoprofil. Raucher und Diabetiker: eher 3-monatlich.
Inhalt: Reevaluation des Parodontalstatus, Remotivation und Mundhygieneinstruktion, professionelle Zahnreinigung, Nachinstrumentierung bei Resttaschen ≥ 4 mm mit BOP und Risikofaktorbeurteilung.
Ohne UPT: Studien zeigen, dass ohne regelmäßige Nachsorge nahezu immer ein Rezidiv eintritt. Der langfristige Zahnerhalt hängt maßgeblich von der Compliance des Patienten bei der UPT ab.
Was tun bei Parodontose? Praktische Tipps
Neben der professionellen Therapie gibt es einiges, was Patienten selbst tun können:
Mundhygiene optimieren: Elektrische Zahnbürste (Schallzahnbürsten zeigen in Studien bessere Plaque-Entfernung), Interdentalbürsten (mind. 1× täglich, Größe individuell anpassen) und ggf. antibakterielle Mundspülung (CHX 0,1–0,2% kurzfristig bei akuten Entzündungen, nicht dauerhaft).
Risikofaktoren reduzieren: Rauchen aufhören (der wichtigste modifizierbare Faktor), Diabetes gut einstellen und Stress reduzieren (Stress erhöht die Entzündungsbereitschaft).
Regelmäßige Kontrolle: UPT-Termine konsequent einhalten. Der größte Fehler ist, nach erfolgreicher Behandlung die Nachsorge abzubrechen.
Ernährung: Eine antientzündliche, vitamin-C-reiche Ernährung unterstützt die parodontale Gesundheit. Vitamin-C-Mangel ist ein historisch bekannter Risikofaktor (Skorbut mit parodontaler Destruktion).
Häufige Prüfungsfragen
- „Welches Stadium hat ein Patient mit CAL 6 mm und vertikalem Knochenabbau?" → Stadium III
- „Was unterscheidet Staging von Grading?" → Staging = Schweregrad/Komplexität, Grading = Progressionsrate
- „Ein 30-jähriger Patient mit 40% Knochenabbau — welches Grading?" → Grad C (40/30 = 1,33 > 1,0)
- „Ab welchem Stadium liegt ein Zahnverlust durch Parodontitis vor?" → Stadium III (≤4 Zähne) und IV (≥5 Zähne)
- „Was ist das Ziel der UPT?" → Langzeitstabilisierung des Therapieergebnisses, Rezidivprophylaxe
- „Gingivitis vs. Parodontitis — was ist der entscheidende Unterschied?" → Attachmentverlust (Parodontitis) vs. kein Attachmentverlust (Gingivitis)
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- „Was ist der Unterschied zwischen Parodontose und Parodontitis?" → Parodontose ist der umgangssprachliche Begriff, medizinisch korrekt heißt es Parodontitis. Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats, verursacht durch Bakterien im Biofilm.
- „Ist Parodontitis heilbar?" → Parodontitis kann effektiv behandelt und stabilisiert werden, der bereits eingetretene Knochenabbau ist jedoch nicht vollständig umkehrbar. Mit konsequenter Therapie und Nachsorge lässt sich die Erkrankung aber dauerhaft unter Kontrolle halten.
- „Wie lange dauert eine Parodontosebehandlung?" → Die aktive Therapie (Stufe 1 + 2) erstreckt sich über 3–4 Monate. Danach folgt die lebenslange UPT alle 3–6 Monate. Der Behandlungserfolg hängt entscheidend von der langfristigen Nachsorge ab.
- „Zahlt die Krankenkasse die Parodontosebehandlung?" → Ja, die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die systematische Parodontitistherapie (Stufe 1–3), wenn ein entsprechender Antrag (PA-Antrag) genehmigt wurde. Die UPT wird seit 2022 ebenfalls als Kassenleistung unterstützt.
- „Kann leichte Parodontitis rückgängig gemacht werden?" → Im Stadium I kann der Knochenabbau gestoppt und das Zahnfleisch durch konsequente Mundhygiene und professionelle Reinigung stabilisiert werden. Eine vollständige Regeneration des verlorenen Knochens ist aber auch im Frühstadium nicht immer möglich.
- „Bekommt man durch Parodontitis Mundgeruch?" → Ja, persistierender Mundgeruch (Halitosis) ist eines der häufigsten Symptome der Parodontitis. Er entsteht durch schwefelhaltige Stoffwechselprodukte der parodontalpathogenen Bakterien in den Zahnfleischtaschen.
Zusammenfassung
Die Parodontitis-Klassifikation von 2018 ersetzt die alte Einteilung in chronisch und aggressiv durch ein differenzierteres System. Staging (I–IV) beschreibt Schweregrad und Komplexität, Grading (A–C) beschreibt die Progressionsrate unter Berücksichtigung von Risikofaktoren. Die Therapie folgt einem Stufenkonzept: Stufe 1 (Hygienephase), Stufe 2 (subgingivale Instrumentierung), Stufe 3 (chirurgische Therapie bei Bedarf) und Stufe 4 (lebenslange UPT). Die Parodontosebehandlung beginnt immer mit der Ursachenbekämpfung — dem Biofilm. Ohne die aktive Mitarbeit des Patienten und regelmäßige Nachsorge ist kein langfristiger Erfolg möglich.
Häufige Fragen
„Was ist Parodontitis und wie unterscheidet sie sich von Parodontose?" → Parodontitis ist eine entzündungsbedingte Zerstörung des Zahnhalteapparats, während Parodontose einen nicht-entzündlichen Knochenabbau beschreibt, der klinisch kaum vorkommt.
„Was ist das Staging und Grading System der Parodontitis Klassifikation 2018?" → Das neue System von 2018 erfasst den Schweregrad der Parodontitis durch Staging und die Progressionsrate durch Grading, um eine präzisere Diagnose und Behandlungsplanung zu ermöglichen.
„Welche Symptome deuten auf eine Parodontitis hin?" → Typische Symptome sind Zahnfleischbluten, Zahnfleischschwellungen, Mundgeruch, Zahnfleischrückgang und erhöhte Zahnbeweglichkeit.
„Wie läuft die Parodontosebehandlung ab?" → Die Parodontosebehandlung beginnt mit einer Untersuchung und Diagnostik, gefolgt von der initialen Therapie mit Zahnreinigung und Mundhygieneschulung, danach eventuell chirurgischen Verfahren und schließlich regelmäßiger Nachsorge.
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