👁️ Augenheilkunde ICD-10: H25

Katarakt (Grauer Star): Ursachen, Symptome, Diagnostik & Therapie

Katarakt (Grauer Star): Ursachen, Symptome, Diagnostik und Therapie der Linsentrübung kompakt und evidenzbasiert erklärt.

Dr. mult. Dr. h.c. Babak Saravi
Arzt, Wissenschaftler & Gründer von SCIORA
24. März 2026 · 11 Min. Lesezeit · Aktualisiert: 24. März 2026 · Geprüft von PD Dr. Dr. Andreas Vollmer
📋 Inhaltsverzeichnis

    Definition

    Die Katarakt ist eine meist progrediente Trübung der Augenlinse, die zu einer Abnahme der Sehschärfe, Kontrastminderung, Blendempfindlichkeit und im Verlauf zu erheblicher Sehbehinderung führen kann. Unter dem ICD-10-Code H25 wird vor allem die senile Katarakt erfasst, die klinisch mit Abstand die häufigste Form darstellt. Neben altersbedingten Formen kommen angeborene, traumatische, metabolische, steroidinduzierte und sekundäre Katarakte vor.

    Pathophysiologisch beruht die Erkrankung auf einer Störung der geordneten Linsenstruktur mit Aggregation von Kristallin-Proteinen, Wasserhaushaltsstörung und Veränderungen der Linsenfasern. Die Therapie der klinisch relevanten Katarakt ist nicht medikamentös, sondern operativ durch Entfernung der getrübten Linse und Implantation einer Intraokularlinse (IOL).

    Merke: Die Katarakt ist die häufigste reversible Ursache einer Visusminderung im höheren Lebensalter; eine relevante symptomatische Katarakt wird durch Operation, nicht durch Tropfen oder Tabletten, behandelt.

    Epidemiologie

    Die Katarakt ist weltweit die häufigste Ursache vermeidbarer Blindheit und zugleich eine der häufigsten Ursachen für Sehverschlechterung im Alter. In industrialisierten Ländern ist sie dank der hohen Operationsrate meist keine irreversible Erblindungsursache mehr, bleibt aber eine außerordentlich häufige Diagnose der Augenheilkunde. Die Prävalenz steigt stark mit dem Alter an: Epidemiologische Studien zeigen, dass klinisch relevante Linsentrübungen bei Menschen zwischen 65 und 74 Jahren in etwa 20–40 % vorkommen, jenseits des 75. Lebensjahres in über 50 %, und bei Hochbetagten noch deutlich häufiger. Bereits ab dem 50. Lebensjahr nimmt die Wahrscheinlichkeit einer altersbedingten Katarakt deutlich zu.

    In Deutschland gehört die Kataraktoperation zu den häufigsten operativen Eingriffen überhaupt. Jährlich werden mehrere hunderttausend Kataraktoperationen durchgeführt; Schätzungen liegen im Bereich von 700.000 bis über 800.000 Eingriffen pro Jahr. Die Operationsrate ist wegen der demografischen Alterung in vielen Ländern steigend. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer, was teilweise durch die höhere Lebenserwartung erklärt wird.

    Risikofaktoren mit epidemiologisch gesicherter Assoziation sind höheres Lebensalter, Diabetes mellitus, Rauchen, UV-Exposition, systemische oder okuläre Glukokortikoide sowie okuläre Vorerkrankungen. Angeborene Katarakte sind deutlich seltener; ihre Inzidenz wird in westlichen Populationen auf ungefähr 1–6 pro 10.000 Lebendgeburten geschätzt.

    Merke: Die senile Katarakt ist die mit Abstand häufigste Form; mit zunehmendem Lebensalter steigt die Prävalenz nahezu exponentiell an.

    Ätiologie

    Die Ätiologie der Katarakt ist heterogen. Am häufigsten liegt eine altersbedingte degenerative Veränderung der Linse vor. Mit zunehmendem Alter kommt es zu oxidativem Stress, Veränderungen der Linsenproteine, Glycation, verminderter antioxidativer Kapazität und Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts der Linse. Diese Prozesse führen zu einer fortschreitenden Trübung.

    Wichtige Risikofaktoren und Ursachen sind:

    Klassisch werden morphologisch nukleäre, kortikale und posteriore subkapsuläre Katarakte unterschieden. Diese Einteilung hat klinische Relevanz: Die nukleäre Katarakt verursacht oft eine schleichende Fernvisusminderung und gelegentlich eine vorübergehende „zweite Lesebrille“ durch Myopisierung, während die posteriore subkapsuläre Katarakt früh zu Blendung und Lesebeschwerden führt.

    Leitlinien und internationale Empfehlungen, etwa von DOG/BVA, NICE und der AAO, betonen, dass die Operationsindikation nicht allein vom morphologischen Befund, sondern primär von der funktionellen Beeinträchtigung und den Alltagsanforderungen des Patienten abhängt.

    Merke: Eine Katarakt ist keine einheitliche Erkrankung, sondern ein klinischer Endpunkt zahlreicher exogener und endogener Schädigungsmechanismen der Linse.

    Pathogenese

    Die gesunde Linse ist ein avaskuläres, hochgeordnetes, transparentes Gewebe. Ihre Transparenz beruht auf der regelmäßigen Anordnung der Linsenfasern, einem stabilen Wassergehalt und der strukturellen Integrität der Kristallin-Proteine. Bei der Katarakt kommt es zu einer Störung dieser fein austarierten Balance. Oxidativer Stress, UV-induzierte Schäden, nichtenzymatische Glykierung, Proteindenaturierung und Veränderungen von Membranpumpen führen dazu, dass Proteine aggregieren und Licht streuen. Die Folge ist eine zunehmende Trübung mit reduzierter Transmission und gestörter Abbildung auf der Retina.

    Im Alter sinkt die antioxidative Schutzkapazität der Linse, unter anderem durch Abnahme von Glutathion. Gleichzeitig nehmen posttranslationale Modifikationen der Kristalline zu. Bei Diabetes mellitus fördert der Polyolweg mit Sorbitolakkumulation osmotische Veränderungen, was insbesondere bei unzureichender Stoffwechseleinstellung die Linsentrübung beschleunigen kann. Bei Steroidkatarakt ist die Pathogenese nicht vollständig geklärt; charakteristisch ist jedoch die Ausbildung posterior subkapsulärer Trübungen.

    Morphologisch resultieren unterschiedliche Muster: Bei der nukleären Katarakt verdichtet und vergilbt der Linsenkern; bei der kortikalen Katarakt entstehen radiäre Speichen; bei der posterioren subkapsulären Katarakt liegt die Trübung achsennah, was bereits in frühen Stadien zu deutlicher Blendung führt. Im Spätstadium kann die Linse aufquellen, hypermatur werden oder sekundäre Komplikationen wie ein phakolytisches Glaukom begünstigen.

    Merke: Die klinischen Symptome erklären sich direkt aus der Lichtstreuung und Kontrastminderung; achsennah gelegene Trübungen verursachen oft früh starke Beschwerden trotz noch relativ gutem Standardvisus.

    Symptome

    Leitsymptom der Katarakt ist eine meist schleichend progrediente, schmerzlose Visusminderung. Die Sehverschlechterung betrifft anfangs häufig den Kontrast und die subjektive Bildqualität stärker als die reine Sehschärfe. Viele Betroffene berichten über „wie durch einen Schleier sehen“, unscharfes Sehen, matte Farben und zunehmende Probleme bei Dämmerung oder Nacht.

    Typische Symptome sind:

    Die Beschwerden hängen von der Kataraktform ab. Eine posteriore subkapsuläre Katarakt verursacht oft früh ausgeprägte Blendung und Lesestörungen, obwohl der Fernvisus noch moderat erhalten sein kann. Kortikale Trübungen führen häufig zu Blendung und fluktuierendem Sehen. Nukleäre Trübungen entwickeln sich meist langsamer und gehen mit Vergilbung des Sehens einher.

    Schmerzen, starke Rötung oder akute Sehverschlechterung sind untypisch und sollten an andere Diagnosen denken lassen, etwa akutes Glaukom, Uveitis, Hornhautpathologie oder Netzhauterkrankungen. Im fortgeschrittenen Stadium kann eine dichte Katarakt das Sehen auf Fingerzählen oder Lichtschein reduzieren. Bei beidseitiger Ausprägung drohen erhebliche Einschränkungen im Alltag, erhöhte Sturzgefahr, Verlust der Fahrtauglichkeit und sozialer Rückzug.

    Merke: Eine schmerzlose, langsam zunehmende Sehverschlechterung mit Blendung ist für die Katarakt typisch; Schmerzen sprechen gegen eine unkomplizierte Katarakt.

    Diagnostik

    Die Diagnostik der Katarakt ist in erster Linie klinisch-augenärztlich. Entscheidend sind Anamnese, Funktionsprüfung und die Untersuchung an der Spaltlampe. In der Anamnese werden Verlauf, Blendung, Nachtsehprobleme, Beeinträchtigung im Alltag, Medikamenteneinnahme (insbesondere Steroide), Diabetes, Trauma und frühere Augenerkrankungen erfasst. Der bestkorrigierte Visus und die Refraktion werden bestimmt; häufig fällt eine zunehmende Korrekturänderung auf. Ergänzend sind Blendtests und Kontrastsehtests bei diskrepanten Beschwerden hilfreich.

    Der Goldstandard der morphologischen Diagnostik ist die Spaltlampenuntersuchung nach Pupillenerweiterung. Hier lassen sich Lokalisation und Ausmaß der Linsentrübung präzise einordnen. Zusätzlich gehören zur präoperativen Standarddiagnostik:

    Laboruntersuchungen sind bei der unkomplizierten senilen Katarakt nicht routinemäßig erforderlich. Sie kommen nur bei Verdacht auf Grunderkrankungen zum Einsatz, etwa Blutzucker/HbA1c bei Diabetes, Entzündungsdiagnostik bei Uveitis oder genetisch-metabolische Diagnostik bei kongenitalen Formen.

    Vor einer Operation ist die Abgrenzung zu weiteren Sehursachen essenziell, etwa altersbedingte Makuladegeneration, diabetische Makulopathie, Glaukom oder Hornhauterkrankungen, da diese das postoperative Visusergebnis begrenzen können. Leitlinien von DOG/BVA, AAO und NICE betonen zudem die funktionelle Indikationsstellung und die strukturierte präoperative Aufklärung.

    Merke: Die Diagnose wird durch Spaltlampe plus Funktionsprüfung gestellt; vor der OP muss immer geprüft werden, ob zusätzliche okuläre Erkrankungen den Visus mitbeeinträchtigen.

    Differentialdiagnosen

    Die wichtigste differenzialdiagnostische Aufgabe besteht darin, eine Katarakt von anderen Ursachen der schmerzlosen Sehverschlechterung abzugrenzen oder Begleiterkrankungen zu erkennen. Da die Katarakt im höheren Lebensalter häufig mit weiteren Augenerkrankungen koexistiert, ist eine monokausale Zuordnung der Beschwerden oft unzureichend.

    Klinisch relevante Differentialdiagnosen sind:

    Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen symptomatischer Katarakt und posterioren Augenabschnittserkrankungen, weil eine Kataraktoperation zwar die optische Achse klärt, aber keine makulären oder glaukomatösen Schäden behebt. Auch ein dichter „weißer Star“ darf nicht davon ablenken, dass zusätzlich ein Glaukom oder eine diabetische Retinopathie vorliegen kann.

    Merke: Nicht jede Sehverschlechterung im Alter ist Katarakt; vor allem AMD, Glaukom und diabetische Makulopathie müssen aktiv ausgeschlossen werden.

    Therapie

    Eine kausale medikamentöse Therapie der altersbedingten Katarakt existiert nicht. Weder Augentropfen noch Nahrungsergänzungsmittel können eine klinisch relevante Linsentrübung zuverlässig zurückbilden. Die wirksame Behandlung ist die operative Entfernung der getrübten Linse mit Implantation einer Intraokularlinse (IOL). Nach den Empfehlungen von DOG/BVA, AAO und NICE richtet sich die Operationsindikation primär nach der subjektiven und funktionellen Beeinträchtigung: Einschränkung im Alltag, reduzierte Fahrtauglichkeit, berufliche Anforderungen, Blendung oder erschwerte Fundusbeurteilung bei retinalen Erkrankungen.

    Standardverfahren ist die Phakoemulsifikation über einen kleinen kornealen Schnitt mit anschließender Kapselsackimplantation einer Hinterkammer-IOL. Die Operation erfolgt meist ambulant in Tropf- oder Lokalanästhesie. Relevante IOL-Optionen sind monofokal, torisch bei Astigmatismus, seltener multifokal oder EDOF-Linsen nach sorgfältiger Indikationsstellung. Bei dichten Katarakten oder besonderen anatomischen Verhältnissen kommen modifizierte Techniken infrage.

    Die perioperative Medikation umfasst meist:

    Bei Uveitis, Pseudoexfoliation, engem Pupillenspiel oder Zonulaschwäche ist ein angepasstes perioperatives Management notwendig. Die Sehverbesserung tritt häufig innerhalb weniger Tage ein, die endgültige Refraktionsstabilität meist nach etwa 2–6 Wochen.

    Merke: Die Kataraktoperation ist eine hochstandardisierte, sehr erfolgreiche Therapie; die Indikation richtet sich nach der Sehfunktion, nicht nach dem Reifegrad allein.

    Prognose

    Die Prognose der Katarakt ist insgesamt sehr gut, sofern keine relevanten Begleiterkrankungen des Auges vorliegen. Die Kataraktoperation zählt zu den erfolgreichsten chirurgischen Eingriffen der Medizin. In großen Kohorten und Registerdaten erreichen die meisten Patienten postoperativ einen deutlich verbesserten Visus; bei unkompliziertem Verlauf und fehlender Makula- oder Sehnervenerkrankung wird häufig ein bestkorrigierter Visus von 0,8 bis 1,0 oder besser erzielt. Das funktionelle Ergebnis hängt jedoch wesentlich von der retinalen und optischen Ausgangssituation, der Genauigkeit der IOL-Berechnung und dem Vorliegen perioperativer Komplikationen ab.

    Die postoperative Erholung verläuft meist rasch. Schon nach wenigen Tagen berichten viele Patienten über klareres, helleres Sehen und reduzierte Blendung. Die endgültige Refraktion stabilisiert sich typischerweise innerhalb von 2 bis 6 Wochen. Ein häufiges Spätproblem ist die Nachstarbildung durch sekundäre Trübung der hinteren Linsenkapsel; sie tritt im Verlauf bei ungefähr 10–30 % der Operierten auf, abhängig von Alter, IOL-Material und Beobachtungszeit. Sie lässt sich in der Regel unkompliziert mittels Nd:YAG-Laser-Kapsulotomie behandeln.

    Eine schlechtere Prognose besteht bei gleichzeitiger AMD, diabetischer Makulopathie, fortgeschrittenem Glaukom, Hornhautendothelschäden, Uveitis oder komplizierter Operation. Dennoch verbessert auch in diesen Situationen die Entfernung einer relevanten Katarakt häufig die Lebensqualität und die diagnostische Einsehbarkeit des Augenhintergrunds.

    Merke: Die Prognose wird weniger durch die Katarakt selbst als durch Begleiterkrankungen und operative Komplikationen bestimmt.

    Prävention

    Eine vollständig sichere Prävention der altersbedingten Katarakt ist nicht möglich, da das Lebensalter der wichtigste Risikofaktor bleibt. Dennoch lassen sich mehrere modifizierbare Einflüsse reduzieren. Empfohlen werden Rauchstopp, gute Diabeteskontrolle, zurückhaltender und leitliniengerechter Einsatz von Glukokortikoiden sowie Schutz vor starker UV-Exposition, etwa durch Sonnenbrillen mit UV-Filter. Epidemiologische Daten sprechen dafür, dass Rauchen und schlechte Stoffwechseleinstellung die Entstehung beschleunigen können.

    Bei Kindern ist die Prävention auf die Vermeidung bzw. Früherkennung kongenitaler Ursachen gerichtet, etwa durch adäquate Schwangerschaftsvorsorge, Impfprävention bestimmter Infektionen und frühzeitige augenärztliche Untersuchung bei auffälligem Rotreflex.

    Merke: Die wichtigste präventive Strategie ist die Reduktion vermeidbarer Risikofaktoren; eine bewiesene medikamentöse Kataraktprophylaxe existiert nicht.

    Komplikationen

    Unbehandelt führt die progrediente Katarakt zu zunehmender Sehbehinderung mit Verlust von Alltagskompetenz, erhöhter Sturz- und Unfallgefahr, sozialer Isolation und bei beidseitiger schwerer Ausprägung zur funktionellen Blindheit. Im fortgeschrittenen Stadium kann eine hypermature oder intumeszente Linse sekundäre Probleme verursachen, darunter ein phakomorphes Glaukom durch Winkelverengung oder ein phakolytisches Glaukom mit Entzündungsreaktion und Augeninnendruckanstieg. Solche Verläufe sind in Ländern mit guter augenärztlicher Versorgung selten, klinisch jedoch relevant.

    Die häufigsten operationsbezogenen Komplikationen sind insgesamt selten, müssen aber präoperativ besprochen werden. Dazu gehören:

    Das Risiko schwerer Komplikationen ist bei der modernen Phakoemulsifikation niedrig. Die postoperative Endophthalmitis tritt typischerweise im Bereich von deutlich unter 0,1 % auf, während ein klinisch relevantes zystoides Makulaödem je nach Risikoprofil in etwa 1–2 % oder häufiger bei Risikopatienten beobachtet werden kann. Patienten mit Uveitis, Diabetes, Pseudoexfoliation oder hochgradiger Myopie benötigen besondere Aufmerksamkeit.

    Merke: Die bedeutendste Langzeitkomplikation nach erfolgreicher OP ist meist nicht ein echter Rückfall, sondern der Nachstar, der lasertechnisch gut behandelbar ist.

    Häufige Fragen

    Wann sollte eine Katarakt operiert werden?

    Operiert wird nicht nach einem festen Reifestadium, sondern dann, wenn die Linsentrübung Ihr Sehen im Alltag relevant beeinträchtigt, etwa beim Lesen, Autofahren oder bei Blendung. Auch wenn der Augenhintergrund wegen der Trübung nicht mehr ausreichend beurteilbar ist, kann eine Operation sinnvoll sein.

    Kann man den Grauen Star mit Tropfen oder Medikamenten behandeln?

    Nein, für die altersbedingte Katarakt gibt es keine wissenschaftlich etablierte medikamentöse Therapie, die die Trübung rückgängig macht. Wirksam ist die operative Entfernung der getrübten Linse mit Implantation einer Kunstlinse.

    Ist die Kataraktoperation gefährlich?

    Die Kataraktoperation ist heute ein sehr häufiger und insgesamt sehr sicherer Eingriff mit hoher Erfolgsrate. Wie bei jeder Operation gibt es Risiken, etwa Infektion, Nachstar oder Makulaödem, schwere Komplikationen sind jedoch selten.

    Quellen

    1. NICE Guideline NG77: Cataracts in adults: management. National Institute for Health and Care Excellence, 2017 (aktualisierte Fassung online verfügbar)
    2. American Academy of Ophthalmology. Cataract in the Adult Eye Preferred Practice Pattern. AAO, aktuelle Fassung
    3. DOG/BVA. Gemeinsame Stellungnahmen und Empfehlungen zur Kataraktchirurgie und Qualitätssicherung in Deutschland, Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft/Berufsverband der Augenärzte Deutschlands
    4. Kanski JJ, Bowling B. Clinical Ophthalmology: A Systematic Approach. 9. Auflage. Elsevier
    5. Grehn F. Augenheilkunde. Springer, aktuelle Auflage
    6. Yanoff M, Duker JS. Ophthalmology. Elsevier, aktuelle Auflage
    Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel wurde von Dr. mult. Dr. h.c. Babak Saravi verfasst und von PD Dr. Dr. Andreas Vollmer fachlich geprüft, zuletzt aktualisiert am 24. März 2026. Er dient der fachlichen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

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