Durchbruchszeiten aller 20 Milchzähne auf einen Blick — mit Einordnung, ob die Zahnentwicklung deines Kindes im normalen Bereich liegt.
Zähne brechen innerhalb des typischen Zeitfensters durch.
Leichte Abweichung — meist eine Normvariante.
Deutlich außerhalb des Fensters — Abklärung empfohlen.
Alle 20 Milchzähne in typischer Durchbruchsreihenfolge
| Nr. | Zahn | Kiefer | Durchbruch |
|---|---|---|---|
| 1 | Mittlerer Schneidezahn | Unterkiefer | 6–10 Monate |
| 2 | Mittlerer Schneidezahn | Oberkiefer | 8–12 Monate |
| 3 | Seitlicher Schneidezahn | Oberkiefer | 9–13 Monate |
| 4 | Seitlicher Schneidezahn | Unterkiefer | 10–16 Monate |
| 5 | Erster Milchmolar | Unterkiefer | 14–18 Monate |
| 6 | Erster Milchmolar | Oberkiefer | 13–19 Monate |
| 7 | Eckzahn | Unterkiefer | 17–23 Monate |
| 8 | Eckzahn | Oberkiefer | 16–22 Monate |
| 9 | Zweiter Milchmolar | Unterkiefer | 23–31 Monate |
| 10 | Zweiter Milchmolar | Oberkiefer | 25–33 Monate |
Gib das Alter deines Kindes ein und sieh auf dem interaktiven Milchgebiss, welche Zähne erwartet werden — mit persönlicher Ampel-Einordnung.
Kostenlos ausprobieren Keine Kreditkarte erforderlichDie meisten Babys bekommen ihren ersten Milchzahn zwischen dem 6. und 10. Lebensmonat. Fast immer sind es die unteren mittleren Schneidezähne, die als Erstes durchbrechen.
Allerdings gibt es eine große individuelle Bandbreite: Manche Kinder zahnen bereits mit 4 Monaten, andere erst mit 12 oder sogar 14 Monaten — beides kann völlig normal sein. Die Zahnentwicklung wird vor allem genetisch bestimmt.
Das vollständige Milchgebiss besteht aus 20 Zähnen (10 pro Kiefer) und ist typischerweise im Alter von 2,5 bis 3 Jahren komplett.
Die Milchzähne brechen in einer relativ vorhersagbaren Reihenfolge durch:
Phase 1 (6–12 Monate): Zuerst erscheinen die mittleren Schneidezähne — erst im Unterkiefer, dann im Oberkiefer. Diese Phase ist für die meisten Eltern die aufregendste, weil der erste Zahn sichtbar wird.
Phase 2 (9–16 Monate): Die seitlichen Schneidezähne folgen. Danach hat das Kind die typischen „Hasenzähne" — 4 oben, 4 unten.
Phase 3 (13–19 Monate): Die ersten Milchmolaren (Backenzähne) brechen durch. Zwischen den Schneidezähnen und den Molaren bleibt eine Lücke — die Eckzähne kommen erst später.
Phase 4 (16–23 Monate): Die Eckzähne füllen die Lücke zwischen Schneidezähnen und Molaren.
Phase 5 (23–33 Monate): Die zweiten Milchmolaren sind die letzten Milchzähne. Mit ihrem Durchbruch ist das Milchgebiss komplett.
Die Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde empfiehlt den ersten Zahnarztbesuch mit dem Durchbruch des ersten Milchzahns, spätestens zum 1. Geburtstag. Danach halbjährliche Kontrollen.
Folgende Situationen erfordern eine zeitnahe zahnärztliche Vorstellung:
Ja, eine verspätete Zahnung (Dentitio tarda) bis zum 13. Monat ist eine häufige Normvariante und meist genetisch bedingt. Ab dem 18. Monat ohne Zahndurchbruch sollte eine kinderzahnärztliche Abklärung erfolgen, um seltene Ursachen (z.B. Anodontie) auszuschließen.
Sehr frühe Zahnung (neonatale oder natale Zähne) kommt vor und ist meist harmlos. Selten können diese Zähne locker sein und ein Aspirationsrisiko darstellen — in diesem Fall sollte ein Kinderzahnarzt entscheiden, ob der Zahn belassen oder entfernt wird.
Gekühlte (nicht gefrorene) Beißringe, sanfte Zahnfleischmassage mit sauberem Finger und bei Bedarf altersgerechte schmerzlindernde Gele nach Rücksprache mit dem Kinderarzt. Von Bernsteinketten wird medizinisch abgeraten (keine Wirksamkeit belegt, Erstickungsrisiko).
Die Milchzähne fallen in etwa derselben Reihenfolge aus, in der sie gekommen sind. Der Zahnwechsel beginnt typischerweise mit 5–7 Jahren bei den unteren mittleren Schneidezähnen und ist mit 12–13 Jahren abgeschlossen.
Das Milchgebiss ist in der Regel zwischen dem 25. und 33. Lebensmonat vollständig. Die zweiten Milchmolaren brechen als letzte durch. Mit 3 Jahren sollten alle 20 Milchzähne vorhanden sein.
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Die Daten basieren auf aktuellen Leitlinien der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde).
Inhalte von Fachärzten der Unikliniken Düsseldorf, Würzburg und Tübingen.
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